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Welche Faktoren lassen den Tarif „Mäi Stroum dynamic“ schwanken?

Der Strompreis des Tarifs „Mäi Stroum dynamic“ orientiert sich direkt an der Entwicklung des EPEX SPOT Day‑Ahead‑Markts, der europäischen Plattform für den Stromhandel. Die „Day‑Ahead“-Preise können dabei stark schwanken – sowohl von Viertelstunde zu Viertelstunde als auch von Tag zu Tag.

Um die möglichen Preisschwankungen deutlich zu machen, zeigen wir Ihnen im Folgenden zwei Beispiele. Wichtig dabei: Diese beiden Tage wurden bewusst gewählt, weil sie sehr extreme Preisverläufe aufweisen. Es handelt sich um reale, aber rein illustrative Fälle, die weder den allgemeinen Trend im Jahr 2025 widerspiegeln, noch Rückschlüsse auf zukünftige Preisentwicklungen erlauben.

Zwei Beispiele, um die Preisschwankungen besser zu verstehen

Beispiel 1: Ein Tag mit sehr hohen Strompreisen

Montag, den 20. Januar 2025
  • in der Nacht, wo der Stromverbrauch normalerweise niedrig ist, lagen die Preise immer noch bei rund 116 €/MWh
  • am späten Nachmittag, zum Zeitpunkt des täglichen Verbrauchshöhepunkts (gegen 17 Uhr), stiegen die Preise dann auf 583,4 €/MWh

Im Winter ist die Nachfrage vor allem am frühen Abend besonders hoch: viele Menschen kommen nach Hause, drehen die elektrische Heizung höher, laden ihr Elektroauto etc. Das treibt die Preise in die Höhe.
 

Beispiel 2: Ein Tag mit überwiegend negativen Preisen

Samstag, den 4. Oktober 2025
  • um 15:15 Uhr lag der Preis bei -5 €/MWh
  • der höchste Preis des Tages wurde um 19:30 Uhr erreicht – er lag bei gerade einmal 4 €/MWh

Negative Strompreise entstehen, wenn sehr viel Strom produziert wird, während die Nachfrage gleichzeitig niedrig ist – etwa an Wochenenden.

In solchen Situationen ist so viel elektrische Energie im Netz, dass Produzenten sogar Geld dafür zahlen, damit jemand die überschüssige Energie abnimmt.