Ein Rekordjahr für die lokale Energieerzeugung
Im Jahr 2025 hat SUDenergie einen weiteren Meilenstein beim Ausbau der Photovoltaik in Luxemburg erreicht: insgesamt wurden 19 Solaranlagen in Betrieb genommen, davon 10 in den Gemeinden Roeser und Differdingen. Hinter diesen Zahlen stehen jedoch weit mehr als installierte Anlagen. Sie spiegeln einen ganzheitlichen Ansatz wider, mit dem SUDenergie Gemeinden bei der Nutzung ihres Solarpotenzials begleitet. Jean-Marc Feiereisen, Leiter Strategie und Projekte, gibt Einblicke in die verschiedenen Etappen dieses Ausbaus und die Erfahrungen aus der Praxis.
Strategische Begleitung für Gemeinden
Bei SUDenergie beschränkt sich ein Photovoltaikprojekt nicht auf die Installation von Solarmodulen. Vielmehr begleitet das Unternehmen Solarprojekte umfassend und übernimmt dabei:
- die Analyse des Solarpotenzials der jeweiligen Gebäude
- technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudien
- die Koordination aller Beteiligten (Architekten, Unternehmen und Netzbetreiber)
- die administrative Abwicklung
- die Betreuung der Anlage vor, während und nach der Installation.
Dieser integrierte Ansatz gewährleistet gut geplante, effiziente und nachhaltige Photovoltaikprojekte und schafft bereits in der Analysephase einen konkreten Nutzen.
Die Grundlage dafür bildet eine detaillierte Bewertung des Solarpotenzials der jeweiligen Gebäude. Auf diese Weise lassen sich die am besten geeigneten Standorte identifizieren und gleichzeitig wichtige Entscheidungsgrundlagen für künftige Projekte schaffen.
Genau darin sieht Jean-Marc Feiereisen einen wesentlichen Vorteil für die kommunalen Entscheidungsträger:
„Der Mehrwert beschränkt sich nicht auf die Bauphase. Er beginnt bereits mit den Analysen, die wir vor der Umsetzung durchführen. Die Ergebnisse werden den Verantwortlichen der Gemeinden zur Verfügung gestellt, selbst wenn ein Projekt nicht sofort umgesetzt werden kann. Muss ein Standort beispielsweise aus technischen Gründen ausgeschlossen werden, kann die Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt auf die Studie zurückgreifen, etwa wenn Umbauarbeiten geplant sind, die die Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage schaffen.“
Roeser: eine langfristige Vision für das kommunale Solarpotenzial
In Roeser zeigt sich der Nutzen dieses Ansatzes besonders deutlich. Dort wurden 24 kommunale Gebäude analysiert und jeweils mit einem detaillierten Bericht bewertet.
Auf Basis dieser Analysen konnten sechs Anlagen unmittelbar umgesetzt werden. Die übrigen Studien bilden eine wertvolle Grundlage für zukünftige Projekte und unterstützen die Gemeinde bei künftigen Investitionsentscheidungen.

Dank ihrer langjährigen Erfahrung verfolgt SUDenergie einen ganzheitlichen Ansatz im Management von Photovoltaikprojekten. Dazu gehören zuverlässige Simulationen sowie eine kontinuierliche Begleitung der Anlagen über alle Projektphasen hinweg.
Durch die enge Abstimmung aller Projektbestandteile können Kosten gesenkt und Abläufe effizienter gestaltet werden. Ein wichtiger Hebel dabei ist die Nutzung von Synergien mit anderen geplanten Arbeiten:
„Gerüste können beispielsweise gleichzeitig für eine Photovoltaikanlage und für Fassadenarbeiten genutzt werden. Ebenso lassen sich elektrische Anpassungen so auslegen, dass sie zukünftige Anforderungen wie Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge bereits berücksichtigen“, erklärt Jean-Marc Feiereisen.
Die gleiche koordinierte Herangehensweise kommt auch bei Neubauten zum Tragen. SUDenergie stellt dabei eine enge Abstimmung zwischen allen Projektbeteiligten sicher:
- Abstimmung mit Architekten
- Anpassung der Zeitplanung an die verschiedenen Gewerke
- technischer Austausch mit dem Netzbetreiber.
Das Team nimmt aktiv an Baubesprechungen teil, um einen reibungslosen Projektverlauf sicherzustellen.
Diese Koordinationskompetenz erweist sich insbesondere bei komplexen und groß angelegten Photovoltaikprojekten als wertvoll.

Wie sich diese Koordinations- und Planungskompetenz in der Praxis auszahlt, zeigt das Beispiel Differdingen. Dort wurden 2025 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.298,8 kWp auf mehreren wichtigen kommunalen Infrastrukturen in Betrieb genommen:
- Schulen Fousbann und Um Bock
- Schwimmbad Aquasud
- kommunale Werkstätten.
„Diese Anlagen zeigen, dass SUDenergie auch anspruchsvolle Photovoltaikprojekte erfolgreich umsetzen kann, selbst in sensiblen Umgebungen wie Schulen, in denen eine präzise Organisation unerlässlich ist“, betont Jean-Marc Feiereisen.
Den Wert des erzeugten Stroms optimal nutzen
Die Leistungen von SUDenergie enden jedoch nicht mit der Inbetriebnahme einer Anlage. Ebenso wichtig ist die Frage, wie der erzeugte Solarstrom bestmöglich genutzt werden kann. Auch dabei begleitet das Unternehmen die Gemeinden mit seiner Expertise.
Dank seiner fundierten Kenntnisse des Energiemarktes bietet das Unternehmen Lösungen, die auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind:
- Eigenverbrauch
- Investitionsmodelle
- Finanzierungslösungen.
Insbesondere der Eigenverbrauch ermöglicht es Gemeinden, den selbst erzeugten Strom direkt zu nutzen, ihre Energiekosten zu senken und gleichzeitig die Ziele des Klimapakts zu unterstützen.
Eine Dynamik, die sich fortsetzen wird
Die Ergebnisse des Jahres 2025 zeigen sowohl das Engagement der Partnergemeinden als auch die Expertise, die SUDenergie über viele Jahre hinweg aufgebaut hat.
„Dieser Ausbau ist Ausdruck des Vertrauens, das über Jahre hinweg gewachsen ist. Dieses Vertrauen ermöglicht es uns heute, gemeinsam noch einen Schritt weiterzugehen“, betont Alain Fürpass, Direktor.
Vor dem Hintergrund der Energiewende bildet diese Dynamik eine solide Grundlage für den weiteren Ausbau der Photovoltaik in der Region. Gleichzeitig schafft sie die Voraussetzungen, um künftig noch mehr Gemeinden bei der Nutzung ihres Solarpotenzials zu begleiten.